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Wussten Sie schon?
Das Saunieren dient dem Schutz vor Erkältungskrankheiten und kann auch bei einigen Erkrankungen als therapeutisch angewendet werden, z.B. bei Störungen des vegetativen Nervensystems.
Die Erhöhung der Körpertemperatur auf bis zu 39°C während der Schwitzphase (künstliches Fieber) bewirkt die Zerstörung von Krankheitserregern. Die Abfolge von Hitze mit dem anschließenden Kaltbad entspannt die Muskulatur, senkt den Blutdruck und regt den Kreislauf, den Stoffwechsel, das Immunsystem und die Atmung an.
Saunabaden dient auch der Hautpflege und verlangsamt die Hautalterung: Die Blutgefäße weiten sich, die Durchblutung nimmt zu und die Oberflächentemperatur steigt nach etwa 15-minütigem Aufenthalt auf 40-42°C an; in der Abkühlphase verengen sich die Blutgefäße dann wieder durch Kaltwasseranwendungen (Gefäßtraining).
Das Schwitzen und die Wasseranwendungen bewirken außerdem eine gründliche und zugleich schonende Reinigung; verhornte Hautzellen lockern sich und können dann gut abgespült werden.
Bei trockener Haut wird die Hautstruktur durch eine Aktivierung der Schweißdrüsen und
durch Wassereinlagerungen in die Hornschicht verbessert.